Samstag, 31. Dezember 2016

Silvester

und der letzte Post für dieses Jahr.

In einigen Teilen der Welt ist es nun schon Neujahr. Die sind schon ein wenig weiter als wir.

Doch es sind jetzt keine 12 Stunden mehr bis zum neuen Jahr.


Deshalb:


Wünsche ich Euch allen:


einen guten Rutsch ins neue Jahr 2017


viel Gesundheit, Glück und Erfolg
und natürlich auch
Menschen, die Euch begleiten.


Daher:

alles Gute im neuen Jahr 2017


Blick heute morgen aus meinem Fenster. Wir sind ein wenig angezuckert.
 

Samstag, 24. Dezember 2016

O Tannenbaum und Frohe Weihnachten

ja, nun ist es wieder soweit.

Alle Türen am Adventskalender sind geöffnet, der Baum wurde gestern aufgestellt und heute Abend besingen wir wieder dieses, doch hoffentlich, besinnliche Fest.
Und denken, hoffentlich, auch daran warum wir es feiern.


Doch gestern war es erstmal Zeit meinen Christbaum aufzustellen.
Ich habe mich wieder für einen entschieden, der eine mittlere Größe hat.
Diesen dann noch auf einen kleinen Beistelltisch gestellt und schon wirkt er wie ein großer.

Mein Tipp wie in jedem Jahr:

Da Nordmanntannen, wie meine, Harz produzieren, sind sie auf die Zuckerproduktion spezialisiert. Denn dieses Harz besteht aus einem Teil Zucker.

Und

dieser hält natürlich überall, wo er nicht halten soll!

Ich gebe jedes Jahr meinem Baum in den Christbaumständer 2 Esslöffel Zucker und dann Wasser drüber.


Hier jedoch meine Vorbereitungen:




Doch jetzt das Wichtigste:

Ich wünsche Euch allen da draußen:


Frohe Weihnachten
und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2017.


Weihnachtliche Grüße
Heike Konrad 

 

Dienstag, 13. Dezember 2016

Wenn ich mal viel Geld habe....

oder liebes, liebes Christkind:

"Schick mir doch bitte eine tolle Digitalkamera!"


Ich weiß man sollte soetwas nicht sagen, doch ich fotografiere gerne und immer dann, wenn mir ein Motiv gefällt, funktioniert es nicht so wie ich mir das vorstelle.

Natürlich würde ich, wenn ich viel Geld hätte, nicht nur eine Digitalkamera kaufen.
Als erstes wäre mal ne Spende dran.

Dann würde ich weiter sehen.



Doch warum wollte ich eine Digitalkamera?

Heute morgen um 6.30 Uhr habt Ihr den Blick aus meinem Fenster verpasst.

Ich konnte sehen, wie der Mond im Westen untergeht. 
Das war so schön, dass ich ein Bild machen wollte, doch seht selbst:




Und der 2. Versuch war auch nicht viel besser. 



Der Himmel heute morgen war wirklich traumhaft. 
Und vielleicht kommt er in den nächsten Tagen wieder....
 

Freitag, 9. Dezember 2016

Industrieschnee

Wenn man die Überschrift liest, denkt man normalerweise darüber nach, welche Firma künstlichen Schnee für die Dekoration Zuhause erstellt hat.

Doch hier ist das weit gefehlt!

Diese Woche hatten wir im Westen von Ludwigsburg / Asperg sowie auch in Großsachsenheim eine Inversionswetterlage.

D.h. dass über diesen Orten eine Warmwetterlage liegt und kein Wind in Sicht ist.
Das bedeutet, dass jeglicher Feinstaub, Ruß aus den Schornsteinen (hauptsächlich Firmen) und den Autoabgasen nicht in die Atmosphäre abziehen kann.

Dadurch dass es sehr kalt ist, gefriert dies alles zu Eismolekülen und schneit dann auf die Straßen, Bäume und Häuser herab.

Giftig soll dies alles allerdings nicht sein!

Gestern nachmittag hat sich dann das Wetter wieder umgestellt und so ist jeglicher Industrieschnee wieder abgetaut.

Hier einige Bilder davon:

Blick aus meinem Bürofenster im Westen von Ludwigsburg
 

 

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Adventsausflug

Puuh, jetzt habe ich schon einen ganzen Monat nichts mehr geschreiben. Wo ist die Zeit geblieben?
Leider war mir irgendwie nicht danach irgendetwas zu schreiben. Liegt wohl gerade an meinem Zustand.

Dennoch habe ich jetzt einen kleinen Break (Pause) gebraucht und bin mit meinen Eltern übers Wochenende weggefahren. Das war am vergangenen 2. Adventswochenende.

Wir haben diesmal Weihnachtsmarkt "Extrem" gemacht. Also nicht nur ein oder zwei besucht, sondern diesmal gleich vier Stück an einem Wochenende.
Und nicht in Baden-Württemberg, wo ich Zuhause bin.

Nein wir sind nach Thüringen gefahren. Ursprünglich wollten wir nach Dresden, doch dort war kein Hotelzimmer mehr zu bekommen. (3 Wochen vorher)

Also sind wir nach Weimar, Jena, Erfurt und zum Schluss noch nach Lauscha.


Ankunft Freitag gegen Mittag in Weimar. Um ca. 12.30 Uhr sind wir in die 1km entfernte Innenstadt aufgebrochen. Und dort waren wir dann. Doch seht selbst:


Goethe und Schiller waren ja nur einige Jahre dort, trotzdem wird ein Hype darum gemacht. Die Herren seht Ihr links oben. Fragt mich jetzt bitte nicht, welcher wer ist. Ich konnte nicht näher ran und das Schild lesen geht leider auch nicht.
Abends um 18.45 Uhr waren wir wieder im Hotel.


Samstag:
Frühstück und dann Fahrt nach Jena um 10.30 Uhr. Dort haben meine Eltern auch wieder eingekauft (wie in Weimar), diesmal war ich auch unter denen, die dort Geld liegen ließen.
Schöne Innenstadt. Für die Kinder gibt es einen kleinen Rummel und es ist noch ein kleiner Teil eines ursprünglichen Weihnachtsmarktes zu finden.
Insgesamt waren wir bis 15.00 Uhr in Jena. Hier die Bilder:


Danach dann die Durchfahrt nach Erfurt. Durchfahrt deshalb, weil man von Jena nach Erfurt über Weimar fährt.
Ankunft in Erfurt um 16.00 Uhr. (Ging nicht ganz so flott)

Dort ebenfalls die Innenstadt und den auseinandergezogenen Weihnachtsmarkt besichtigt.
Auf meinem Bild seht Ihr die bekannte Krämerbrücke. Zum einen von Aussen und zum anderen von Innen. Es stehen also zwei Häuserzeilen auf dieser Brücke. Dazwischen ist eine ca. 4 bis 5m breite Gasse.
Gegen 19.45 Uhr waren wir wieder im Hotel in Weimar. Doch hier die Bilder von Erfurt:


Sonntag, letzter Tag. 
Gleich nach dem Frühstück sind wir wieder nach Hause aufgebrochen. Ursprünglich war geplant, dass wir nach Bamberg noch auf den Weihnachtsmarkt fahren. Unterwegs entschied meine Mutter doch einen Abstecher nach Lauscha zu machen. 



Seit dem ich das Buch: Die Glasbläserin von Petra Durst-Benning gelesen hatte, wollte ich schon nach Lauscha und mich dort einmal umschauen.
Jetzt am Wochenende war dort der "Lauschaer Kugelmarkt" also der Weihnachtsmarkt von Lauscha. Natürlich waren ganze Omnibusse von Menschen dort. Dieser Weihnachtsmarkt findet am 1. und 2. Advent statt.

Hier einige Impressionen von Lauscha:



Und natürlich kommt man nicht darum herum in die vielen Glasbläsereien zu gehen. Die machen dort wirklich tolle Sachen. Natürlich habe ich ebenfalls wieder Kugeln gekauft. (Die, die ich bereits besitzt, sind vielleicht in Lauscha gemacht worden, allerdings nicht von mir dort erworben worden.)





Wünsche Euch viel Spaß auf den Weihnachtsmärkten.....
 

Montag, 7. November 2016

Herbsttage

So, im November sind wir schon längst angekommen und angeblich hat es auch schon in einigen Teilen Deutschlands geschneit. 

Trotzdem haben wir gerade Sonne und können diese noch genießen.

Ich tat dies auch und vor allen Dingen vorletzte Woche. Ich hatte meinen letzten Besuch für dieses Jahr im Blüba gemacht.
Dort sind mir natürlich die großen Laubmengen aufgefallen. 


In einem Park sieht das Ganze ja schön aus und man sagt: "Das gehört dort dazu!"

Dennoch möchte man es nicht Zuhause haben. Ich kann es jedem nachfühlen, der da sagt:

"Gefühlt wird es jedes Jahr mehr und mehr." 


Doch sobald es wieder Frühling wird, sehnen wir uns geradezu nach grünem Blattwerk.
Wir lieben das Grün, die Frische, die Jugendlichkeit der Blätter.

Mir gefällt trotz allem auch der Herbst.

Natürlich ging es mir in den letzten Tagen auch so:
Ich dachte: "Wo ist dieses Jahr geblieben?" "Es ging so schnell vorbei."
Obwohl wir ja noch ca. 1,5 Monate haben und noch bestimmt schöne Stunden kommen.


 
Auf jeden Fall haben es sich schon unsere Enten gemütlich gemacht und liegen jetzt gerne in der Sonne. Auch wenn das auf diesem Foto nicht ganz der Fall war. Sind sie ihr trotzdem hinterhergewandert.

Mittwoch, 19. Oktober 2016

Radikalschnitt

Wenn Wut und schlechtes Wetter zusammen kommen, dann kann es passieren, dass es einen packt und man einen radikalen Schnitt macht.

Und wer eignet sich dafür am besten?

Natürlich der Garten im Herbst!

Mir ging es so am Montag. Ich hatte erfahren, dass diese Woche Samstag die Hausgemeinschaft, des Hauses in dem ich noch lebe, seinen alljährlichen Herbstputz macht.
Normalerweise liegt im Vorfeld ein Schreiben im Briefkasten, so dass man sich darauf einstellen kann und vor allen Dingen: auch Zuhause ist und teilnehmen kann.

Jetzt war für diese Woche komplett Regen angesagt und im Garten arbeiten, also Büsche radikal zurückschneiden, war nicht so mein Ding. Denn seit circa 2 Wochen doktoriere ich an meinem Immunsystem herum. Mal ist es gut, mal wieder ist ein Tag dazwischen da geht es mir weniger gut.

Also habe ich am Montag, als es trocken war, meine Astschere und meine Rebschere geschnapt und losgelegt. Irgendwie war ich dann so drin, dass es schon fast an Akkordarbeit grenzte.
Nach 2 Stunden hatte ich 7 Sträucher zurückgeschnitten und der Koniferie einen Schnittlauchschnitt verpasst, so dass ich sie auch ja absägen muss, weil es keiner so ansehen kann. 

Heute habe ich dann mit der Säge die dicken Äste der Koniferie noch abgesägt. Meine Lust dazu war allerdings mehr als im Keller und so habe ich den letzten Ast mehr abgerissen als komplett durchgesägt.

Normalerweise tut mir das ja im Herzen weh. Hier hatte ich allerdings das Gefühl: "Die muss weg!"
Vor fast 13 1/2 Jahren hatte ich sie eingepflanzt. Sie war lange Jahre sehr klein und wuchs fast überhaupt nicht. Erst als ich mich mit den Dingen beschäftigte, die ich in meiner Reha gelernt hatte bzw. danach die Therapeutische Arbeit an mir begonnen hatte, wuchs diese Koniferie sprunghaft an. Seit 3 Jahren nun kürze ich sie immer mehr und jetzt wollte ich, tut mir leid ich weiß auch nicht was in mich gefahren ist, ich wollte dieser Pflanze einfach nur weh tun.
Bevor ich sie bei mir im Garten gepflanzt hatte, war sie auf dem Grab meiner Großmutter. Dann starb mein Großvater und die Pflanze musste raus und wo anders hin. Ich wollte sie zuerst nicht und wurde dann überstimmt. Aber jetzt ists einfach in mich gefahren....

Aber seht selbst, was ich getan habe:


Letztes Jahr sah es noch anders aus, aber es ist mein letzter Schnitt und man möge mir verzeihen. Ich werde mich für nächstes Jahr in neuem Wohngartengewand bessern.....

 

Sonntag, 16. Oktober 2016

Kürbisse

So ganz richtig bin ich ja noch nicht auf den Herbst eingestellt. 

Die Nächte werden wieder länger und kühler. Draussen fällt das Laub, die Sträucher werden wieder zurückgeschnitten für das nächste Jahr und die Farben der Natur tauchen jetzt ins gelbe und orangene.

Normalerweise mag ich es wirklich. Dennoch bin ich dieses Jahr irgendwie noch nicht so in Stimmung für den Herbst, der ja ebenfalls seine schönen Seiten hat.



Mir hängt noch der Frühling und Sommer nach. Warum? Keine Ahnung!


Jedenfalls bin ich dabei mir diesen Herbst doch in mein Gemüht zu führen und da lohnt es sich noch einige kleine Ausflüge zu unternehmen.


Was steht Sinnbildlich für den Herbst?   
Keine Frage der   KÜRBIS.

Natürlich kann man sich damit die Terrasse, den Eingangsbereich vor der Haustüre und auch die Innenräume super dekorieren.
Auch eine Kürbissuppe ist jetzt super lecker.


Trotzdem gibt es auch eine Ausstellung, die man unbedingt besuchen sollte.

Und das ist die Kürbisausstellung im Blühenden Barock in Ludwigsburg.





Jetzt geht es mir damit recht gut, denn ich wohne im gleichen Landkreis, habe eine Dauerkarte und kann somit "eigentlich" jeden Tag dorthin gehen.

Trotzdem kommt immer etwas dazwischen und man schafft es normalerweise mindestens 1x im Monat.


Natürlich war ich jetzt im Herbst auch schon dort und habe mir die diesjährige Ausstellung angeschaut, wie Ihr auf den eingefügten Bildern sehen könnt.

Thema:   Zirkus




Wirklich wieder sehenswert. ABER!  Leider nur noch gerade 3 Wochen!
Denn dann schließt das Blüba wieder seine Pforten.
21 Tage an denen ich noch mindestens 1x dorthin gehen möchte.



 

Dienstag, 27. September 2016

mir ging es nicht so gut....

jetzt sind schon wieder fast 1,5 Monate vergangen, seit ich das letztes Mal hier etwas geschrieben hatte und doch ist einiges passiert.
Wenn auch langsam.
Mir ging es nämlich in den letzten 3 Monaten nicht so, wie ich es normalerweise gewohnt bin.

Ich war ständig müde. Jeden Tag nachdem ich von der Arbeit nach Hause gekommen bin (Und ich arbeite nur Teilzeit) musste ich mich hinlegen und schlafen. Meist sogar 2 Stunden.
Vor ca. einem Monat habe ich es dann nicht mehr ausgehalten. Mein Urlaub war schon vorbei und ich dachte, dass es doch mal besser werden sollte, aber dem war nicht so.

Dann war mein Hausarzt im Urlaub und dann gab es noch eine Wartezeit, da dann ja alle einen Termin wollen.
Vor 2 Wochen dann meine Blutabnahme. Bei der dann gleich ein großes Blutbild gemacht wurde.

Letzte Woche dann der Termin mit Schilddrüsen- Ultraschall-Untersuchung und den 
Blutergebnissen.

So meine rechts Schilddrüse hat eine Zyste und mein Eisen-Spiegel war so dermaßen im Keller, dass ich jetzt Eisen-Tabletten erhalte. Hoffentlich wird das jetzt in den nächsten Wochen besser und ich bin dann wieder wacher und aktiver.

Möchte Euch doch wieder Dinge schreiben und zeigen.

Also bin in den nächsten Tagen:
Liebe Grüße
euer gartenengel

Montag, 15. August 2016

Männer und der Supermarkt!!

Eigentlich und auch uneigentlich gehe ich ganz gerne einkaufen. Auch wenn es manchmal stressig ist oder ich keine Lust dazu habe.

Aber gerade dann, wenn es mich mal wirklich nervt, dann sind dort die Dinge, die einen wieder mal zum Lachen bringen.

Die jungen Männer, so ab ca. 25 Jahren, bis so ca. 45 Jahre, sind mittlerweile so gut erzogen, dass sie ohne groß sich aufzuregen, einkaufen gehen. Auch die Herren, die noch über 50 sind, tun das. Und in diesem Alter ist es auch so, dass sie die Dinge, die man schon immer gekauft hat, auch mitbringen. 
Zudem kann man sie auf die Suche nach: Hefe, den Labello,  etc. schicken. Bei Bedarf bringen sie auch schon mal Damenhygieneprodukte mit nach Hause.

Interessant und beobachtungswert wird es erst dann, sobald Mann die 60+  erreicht hat. Dann kann man teilweise viel sehen oder erleben.



Hat Mann erstmal seinen Kombi(?) in die Parklücke gepresst (rechts und links freie Stellplätze). Dann steigt er aus und schaut sich erst einmal um, auf der Jagd nach einem freien Einkaufswagen. 
Schwenkt lässig sein Männerhandtäschen (manche, nicht alle) und pfrimmelt den Einkaufschip dort raus. Mittlerweile ist auch seine Angetraute aus dem Auto geklettert und hat ihrem Göttergatten noch einige Dinge mitgeteilt. 
Von der Ferne (und auch der Nähe) sieht man, dass Mann mal wieder die Deutsche Sommerkleidung des Mannes angelegt hat:  Kurze Hosen, Sandalen und weiße Socken.

Im Supermarkt angekommen ist es Gesetz, dass er den Wagen schiebt. Frau läd lediglich den Wagen voll. D.h. sie läuft im Zick-Zack-Kurs durch die Gänge während er gemächlich links und rechts schauend geradeaus läuft.

Für viele Männer ist es offentsichtlich so, dass es in Supermärkten irgendwelche Heinzelmännchen gibt, die jede(?) Woche den gesamten Supermarkt umräumen. Normal findet dies aber nur so ca. alle 3 Jahre statt. D.h. für sie, dass sie nicht immer alles auf Anhieb finden.

Hinter ihm herlaufen muss man nicht wirklich, denn man läuft ihm sowieso fast in jedem Gang über den Weg.



Wenn er dann mal den Mund aufmacht, dann hat Frau auch den Spaß, den sie normal nie haben wollte (also in meinem Alter (40)).

Mann steht im Gang mit den Marmeladen/Konfitüren. (Was ist nochmal der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre?)
Also Mann steht da und sucht nach einer neuen Sorte, da er ja nicht jede Woche die gleiche morgens zum Frühstück haben möchte. Allerdings ruft er seiner Frau hinterher:
"Welche ist nochmal die ohne Stückchen drin?"
Frau kommt, kurzer Blick in die Regale, schnapp und da liegt die neue Sorte schon im Wagen drin.

Nächste Station:
Käse:
"Fräulein, welcher Käse ist der, der nicht so stinkt?"
Wäre auch in Ordnung die Frage, wenn sie vor der Käsetheke stattgefunden hätte. Er stand aber vor dem Kühlregal!

Wieder anderer Gang. Diesmal der in dem man die verschiedenen Nahrungsergänzungsmittel finden kann. Frau sucht nach irgendwas. Mann geht vorbei und sagt: "Iiiiiich  bin noch fit!"



Wo man Männer getrost alleine Einkaufen lassen kann ist in lediglich einem Gang. Und zwar in dem, in dem man die Schokoladentafeln finden kann. Hier findet Mann sich sofort und ohne Probleme zurecht!!!
Und hier bekommt er auch seinen "hamsteranfall". Also er kauft mehr, als er bis nächste Woche essen kann. !!ABER!! Mann muss vorsorgen, denn nächste Woche könnte es ja sein, dass es seine Lieblingsmarke und seine Lieblingssorte nicht gibt. 
ODER sie irgendein Heinelmännchen irgendwo anders hingeräumt hat.

Es gibt allerdings auch jene Männer, die sich für alle Schokoladentafeln interessieren und immer mal wieder auch andere Sorten oder Marken ausprobieren. Je nachdem wie sie gerade gelaunt sind. Oder sie sind auf den Trichter gekommen, weil irgendeiner der Nachkommen ihm mal eine geschenkt hatte.


Interessant wird es, wenn Mann in die Region "Getränke" kommt:
Hier muss natürlich irgendetwas anti-alkoholisches dabei sein, denn die Enkel kommen auch sehr oft und da muss dann was da sein. Ansonsten wird Cola oder Wasser mitgenommen.

Bier geht meist nur eine Marke und die kauft er schon seit jeher.



Beim Wein wird es noch interssanter. Allerdings sollte man sich da auf eine bestimmte Uhrzeit beschränken (also das mit dem Mitmenschenbeobachten). Wenn der Laden voll ist und auch die Enkel mit von der Partie sind. Dann ist es teilweise echt lustig:

Enkel gerade aus der 1. Klasse entlassen worden und muss nun üben, damit er nicht wieder alles vergisst bis zum Beginn der 2. Klasse.
Also beginnt er die Etiketten vorzulesen:

"G-R-AU-BUR-G-U-N-DER"
Opa, was ist das?

"TRO-CK-EN" Opi ,warum steht da Tro-cken drauf, wenn doch der Wein nass ist?"
Tja, warum wohl? Könnte hier jetzt meinen Sarkasmus laufen lassen. Ist aber besser, wenn ich das unterlasse!

"WÜR-TTEM-BE-RG"  Opa, wo ist das?

"2-0-1-5"  Opa, warum stehen da Zahlen drauf? Ist so viel auch drin?


Auch ist es interessant, wenn Mann einen bestimmten Wein sucht, den er doch erst letzten Monat gekauft hat und der Vetter Hermann diesen jetzt auch möchte. Schon wieder die Heinzelmännchen!
Aber seine Frau hat alles im Griff. Sie ist einfach nur um das Regal herumgelaufen, denn er stand schon letzten Monat auf der anderen Seite!



Zum Schluss nur noch das Bezahlen und einladen ins Auto. Geht normalerweise auch recht zügig von statten ohne groß sich nochmals darüber auszulassen.

Mittlerweile habe auch ich meine Einkäufe getätigt und bezahlt. Meine Sachen sind in meinem Korb im Kofferraum verstaut und der Wagen ist wieder zurückgebracht.

Jetzt muss ich nur noch ausparken und nach Hause fahren. Aber erst mal kurbelt sich der Herr aus seinem Stellplatz raus. Bis dahin vergeht ein wenig....


Gott sei Dank sind nicht alle Männer so!


Allerdings habe ich von meiner Mutter auch schon so einige Dinge über meinen Vater gehört. Vor allen Dingen wenn Dinge gekauft werden, die immer gekauft werden (Die Rama z.B.). Da kann es dann sein, dass er doch mal zu einer anderen greift! Warum auch immer?


 

Samstag, 13. August 2016

Regenwasser

Wer hat schon dieses Jahr nicht darüber gestöhnt?

Der Frühling und der Sommer, den wir uns gewünscht hatten, ist leider vielleicht doch ausgeblieben!?

Auf jeden Fall war es dieses Jahr ziemlich nass hier in Baden-Württemberg. Und nicht nur hier, sondern auch im übrigen Bundesgebiet. Vermutlich kann ich diesen Regenkreis noch weiter ausdehnen auf ganz Europa.

Leider hat es dieses Jahr auch viele Menschen ganz überraschend mit einer sehr sehr sehr großen Menge an Regen getroffen. Ich spreche von den vielen Menschen, die zusehen mussten, wie ihre Lebensgrundlage teilweise oder ganz zerstört worden ist.

Wenn das Shui (Wasser) zu viel wird, dann wird es reißerisch und zerstörend.

Doch was kann man dagegen tun?

Nach meiner Meinung nicht viel, denn Wasser ist das einzige Element das man nicht aufhalten kann.

In der freien Natur können wir wenig ausrichten. Wenn oben am Hang das Wasser auftrifft und den Boden löst, dann rutscht leider alles ins Tal. 
Alles was sich dann diesem Erd-Wasser-Gemisch in den Weg stellt, wird mitgerissen. Gesehen haben wir dies dieses Jahr wieder. Unter anderem in Braunsbach. 




Eine Kleinigkeit können wir vermutlich tun:

Ich bin überzeugt, wenn wir in den Städten und Gemeinden vermehrt begrünte Dächer zulassen und fördern, dass wir dann, wenn ein Starkregen kommt, eine kleine Chance haben.
Denn die begrünten Dächer halten das Wasser zurück. Meist so lange bis es aufhört zu regnen. (Bei normalen Regentagen) Bei Starkregen wird auch da irgendwann das begrünte Dach gesättigt sein und den Regen abgeben. Dennoch wird die größere Menge erst später ins Abwassersystem der Straßen abgegeben. 

Ein weiterer Pluspunkt für ein begrüntes Dach ist die Haltedauer. Man kann ungefähr sagen, dass es ca. 4x solange hält, wie ein konventionell gedecktes Dach.


Aber noch eine Kleinigkeit können wir tun:

Viele Menschen gehen dazu über, dass ihre Gärten nicht mehr so natürlich gehalten werden, wie das früher üblich war. Als Ausrede dient dazu meist, dass nicht so viel Zeit vorhanden ist. Und meist muss der Garten auch aussehen wie geschleckt. Wenn wir aber auf den Gartenwegen, Terrassen und Autostellplätzen: Sickersteine verwenden, die sofort das Wasser ins Erdreich ableiten und in den Gärten vermehrt Stauden und andere Pflanzen einsetzen (und zusätzlich das Erdreich locker halten), dann können wir auch in unseren Gärten das Wasser zum Versickern bewegen. Denn wenn dieses Wasser auch noch in die Kanalisation abfließt, dann darf man sich nicht wundern, wenn dieses überläuft.

Aber natürlich gibt es auch hier Schwachpunkte. Denn ein Starkregen kann zu einer Wasserübersättigung der Gartenwiesen führen. Dann steht auch dort das Wasser und läuft irgendwohin ab.



Also wie Sie sehen, ist dieses Thema ein unerschöpfliches. Wir könnten vermutlich Tage, wenn nicht Wochen, darüber diskuttieren und hätten dann immer noch kein Endergebnis.



Ein Ministerium von Baden-Württemberg hat sich ebenfalls darüber Gedanken gemacht.
Und jetzt wurde ein Leitfaden herausgegeben. (Gestern zu sehen in den Nachrichten)


Beim  

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
  
kann jetzt dieser Leitfaden heruntergeladen werden.
Hier der Link dazu:
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/publikation/did/leitfaden-naturvertraegliche-regenwasserbewirtschaftung/


Ich werde mir diesen auch noch genauer durchlesen.....
 

Sonntag, 31. Juli 2016

Ausflug: Rothenburg o. d. Tauber / Lotos-Garten

Irgendwie hat es sich schon bei eingebürgert, dass ich einmal im Jahr nach Rothenburg ob der Tauber muss. 
Ob es die verschiedenen Kulturen sind, die dort die Stadt besuchen oder einfach das ganze Flair der Stadt? Ich weiß es nicht.

Dieses Jahr hat es mich wieder als erstes in den Lotos-Garten der Firma: Leyk-Lichthäuser gezogen. Dort kann man den Garten besichtigen, im Garten essen oder etwas trinken, Fotos vom Garten machen oder einfach die Lichthäuser und andere Deko-Objekte kaufen. Natürlich kann man auch eine Führung durch die Manufaktur machen.

Ich hatte wieder Fotos gemacht und mir gefällt der Garten in seiner Aufteilung wirklich gut. Das einzige das störte war, das Wasser in den Teichen. Da waren zuviele Algen darin. Auch die Bewässerung der einzelnen Sträucher liegt zu offensichtlich da. Ein wenig mehr kaschieren und dann ist der Garten perfekt. Oder gibt es überhaupt einen perfekten Garten?



Um es mal aus der Feng Shui-Sicht zu sagen: 
Es gehört zu einem Japanischen oder Feng Shui-Garten (chinesisch) sauberes Wasser. Da dies essentiell für die Wirkung des Gesamtgartens ist. 
Sauberes Wasser steht für eine positive Energie des Wassers.
Schmutziges für eine negative.

Daher wenn Ihr mal diesen Garten besuchen wollt:

hier gibt es nähere Auskünfte:   www.lotos-garten.de




Natürlich kann ich dann nicht einfach wieder nach Hause fahren, wenn ich erst mal 2 Stunden nach Rothenburg gefahren bin. Nein, dann muss ich noch in die Stadtmitte. Also in die Altstadt.

Diese ist ja wirklich schön angelegt. Das Kopfsteinpflaster ist vermutlich auch noch ziemlich alt. Und die Häuser sehen sowieso schon älter aus. Manchmal sind die Häuser so schmal, dass sie nur 4m in der Breite haben. Aber irgendwie interessant.

In Rothenburg ob der Tauber findet sich natürlich noch einiges mehr. Egal ob es der Weihnachtsladen von Käthe Wohlfahrt ist oder das Kriminalmuseum oder oder oder.....




Diesmal war ich in beidem drin.

Ich weiß nicht, ob Ihr Euch da draussen vorstellen könnt, was es heißt mitten oder Ende Juli in einen Weihnachtsladen zu gehen und dort einen ca. 5m hohen Weihnachtsbaum zu sehen?
Ein anderer Gast hat doch tatsächlich eine Verkäuferin gefragt, ob sie auch noch Weihnachten feiern würde. Es ist schon komisch. Für mich ist die Weihnachtszeit eine magische Zeit und ich möchte sie gar nicht das ganze Jahr über haben. Sie symbolisiert für mich das Ende des Jahres bevor wieder etwas neues beginnt.
Also ich könnte wohl nicht das ganze Jahr über in so einem Laden arbeiten, aber dennoch feiern auch die Mitarbeiterinnen dort noch Weihnachten.
Und es ist schon der Hammer was man dort als Deko so alles zu sehen bekommt. Und natürlich ist das meiste auch teuer!!

Im Kriminalmuseum war ich am Donnerstag nach so ca. 20 Jahren mal wieder drin. Schon interessant wie die Menschen damals so Recht gesprochen haben und dann auch ausgeführt haben. Also wer es besuchen möchte: Empfehlenswert!


Und natürlich kam ich auch nicht an den berühmten Rothenburger Schneeballen vorbei. Sind sie doch eine echte Leckerei!
Wie Ihr wisst nicht was das ist?
Dann sollet Ihr Euch mal nach Rothenburg ob der Tauber begeben. Aber natürlich kann man sich diese auch per Internet nach Hause bestellen. Gibt es doch verschiedene Bäckereien, die sich darauf spezialisiert haben.



So also ich kann Euch nur sagen:  Auf nach Rothenburg ob der Tauber....

 

Donnerstag, 21. Juli 2016

Ausflug: LGS Öhringen 20106

So, da bin ich wieder.
Ich hatte einige Wochen pausiert, da ich viel zu viel in meinem Gehirn spazieren getragen hatte.
Jetzt seit Beginn dieser Woche habe ich Urlaub und kann runterfahren und entspannen.
Die letzten 2 Wochen davor, war einfach zu viel zu tun. Hauptsächlich meine Bedienungsanleitungen mussten fertig gemacht und immer wieder korrigiert werden.

So, jetzt aber zum neuen Thema:

Natürlich hatte ich gleich an meinem ersten Urlaubstag einen Ausflug unternommen.
Ich bin dieses Jahr noch nicht dazu gekommen zur Landesgartenschau nach Öhringen zu fahren. Das habe ich am Montag nachgeholt.

Es war das ideale Wetter. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Immer mal wieder ein Lüftchen und immer wieder Sonnenschein. Die Wolken schickten zudem immer mal wieder Schatten, was gut getan hat.


Doch einige Dinge muss ich Euch jetzt erzählen:

Ich weiß nicht, wie es Euch da draußen geht, sobald Ihr die Landesgartenschau oder in BW noch die Grünprojekte besichtigt.

Es gibt immer einen Teil, der wirklich wunderschön angelegt ist, in dem man sich total wohlfühlt und gar nicht mehr weg möchte. Und es gibt einen Teil, da frage ich mich, warum hat man das so angelegt und hätte man hier nicht noch mehr machen können.

Der Teil der wirklich richtig schön ist, nennt sich Hofgarten. Er ist direkt an der Innenstadt gelegen und besitzt richtig tolle alte Bäume. Sie sind groß gewachsen und geben einen schönen Rahmen für diesen Park. Im Untergeschoss, also das was man anfassen kann, sind Stauden- bzw. Sommerflorbeete entstanden. Die vermutlich auch Jahreszeitenwechselnd bepflanzt werden. Sie sind nicht zu klein geraten, sondern haben eine gute Größe.

Die Farben sind aufeinander abgestimmt, aber es ist nie die gleiche Farbe, sondern die Planer haben sich aller Farben bedient. Was mir sehr gut gefallen hat.
Zudem sind in diesem Gartenteil viele Kunstwerke ausgestellt, die aus der Sammlung Würth stammen. Diese Kunstwerke sind, wie ich finde, optimal in den Gartenraum integriert worden. Sie ergänzen sie, sind aber nicht zu aufdringlich.




Hat man diesen Hofgarten-Teil hinter sich gelassen, dann geht man durch den Bereich: "Cappelrain". Dieser ist einige hundert Meter lang und führt am kleinen Fluss Ohrn entlang.
Während ich an der Ohrn entlang gegangen bin, fiel es mir schon sehr deutlich auf, dass es kaum Sitzgelegenheiten gibt. Das hat auch viele andere Besucher beschäftigt, wie ich immer wieder mitbekommen hatte. Am Cappelrain gibt es ein kleines Wäldchen. Dort hätten gerne die Besucher und auch ich, ein wenig Pause gemacht. Doch auf den Boden sitzen das wollte keiner. 

Wenn man dann den Cappelrain hinter sich hat, dann ist man in der Cappelaue angelangt. Hier war es erstmal so, dass ich mich orientieren musste, denn es war erst mal freie Wiesenfläche, die einfach am Montag nur grün war ohne Blütenbewuchs. Vermutlich ist sie erst abgemäht worden. Auf der Seite der Ohrn, an der ich ankam, war es irgendwie leer. Der Bauerngarten war schön angelegt und die anderen Dinge ebenfalls. Aber es war halt irgendwie groß und wirkte leer. Als ich dann auf die andere Seite des Flüsschens ging, waren dort die "Sparkassen"-Bühne und die Schaugärten der Landschaftsgärtner. Alles in allem schön. Hat mich aber nicht vom Hocker gerissen.




Dann ging es noch in den letzten Gartenschauteil mit Namen Hofgut. Um dorthin zu gelangen, musste man erstmal über eine wacklige Brücke gehen, die von einem Gerüstbauer installiert worden ist. Man kommt zwar auch mit dem Rollstuhl und dem Kinderwagen drüber, aber für Menschen mit Höhenangst ist diese Brücke schon eine große Prüfung. Mir ging es jedenfalls so. Ich war froh, als ich drüber war. 
Im Bereich Hofgut, gab es wie bei jeder Gartenschau, auch einen Teil, bei dem die Garbgestaltung eine Rolle spielt bzw. wie man denn ein Grab gestalten könnte. Hier war auch ein Handwerker-, Natur- und Gartenmarkt untergebracht. Zudem konnte man einen Dahliengarten und Rosenterrassen besichtigen.
In den Bäumen hingen hier noch einige Hängesessel, die von den Besuchern gerne ausprobiert wurden. Auch ich saß so ca. eine halbe Stunde in einem und schaukelte gemühtlich.

Doch eines muss ich sagen, zurücklaufen wollte ich bei dieser Wärme dann nicht mehr und so benutzte ich den Shuttlebus, der mich innerhalb kurzer Zeit wieder in die Innenstadt brachte.

In der Stadtmitte selbst habe ich in einem Eiscafe noch ein Eis gegessen bevor ich mich nochmals für so ca. 30 bis 40 Minuten in eine Metallliege gelegt hatte, die im Hofgarten-Park stand.


Ich habe viele Gespräche mitbekommen und muss leider sagen, dass nicht alle so begeistert waren. Die meisten bemängelten die wenigen Sitzgelegenheiten innerhalb der ganzen Gartenschau. Dann waren die Eisstände nicht geöffnet, obwohl es sehr warm wurde im Verlaufe des Nachmittags.




So was will ich damit noch sagen?:

Wer zur Gartenschau geht, sollte auf jeden Fall Geld dabei haben. Die Parkgebühren belaufen sich auf 3€ Tagesgebühr. Der Eintritt geht für einen Erwachsenen mit 16,50€ ins Geld und für das Mittagessen muss man fast genauso viel rechnen. 
Für jemanden der sparen muss, ist die Gartenschau nichts.

Ich persönlich habe die Dauerkarte vom Blühenden Barock und hatte dadurch das Gutscheinheft des Blüba´s. D.h. dass da drin ein Gutschein für eine Ermäßigung von 2€ auf den Eintrittspreis der LGS war. Diesen habe ich auch genutzt.


Natürlich habe ich jetzt nicht alles erklärt, würde diesen Beitrag auch sprengen. Dennoch sind alle Gartenschauen sehenswert, wobei ich ganz persönlich finde, dass sie sich immer wieder ähneln.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Haus- oder Wohnungssuche

Heute muss ich einmal etwas in eigener Sache hier posten:


Mein Vermieter möchte die Wohnung in der ich lebe verkaufen, da sie mir aber zu klein ist, suche ich jetzt eine andere.

Vielleicht kennt von Euch da draussen jemand, der eine Wohnung zu vermieten hat und es wäre nett von Euch, meine Kontaktdaten an diesen Jemand weiterzuleiten.


Dafür schon mal:

Herzlichen Dank
Heike Konrad
 


Meine E-Mail-Adresse ist wie folgt:


indigoweg@web.de


 gartenengel - Heike Konrad


 

Montag, 27. Juni 2016

Lob an meine Heimatgemeinde

Es hört sich vielleicht gerade komisch an, aber heute möchte ich meine Heimatgemeinde Sersheim einmal loben.




Warum?

Das ist ganz einfach:


In diesem Jahr bzw. in den letzten Wochen fällt es mir immer mehr auf, dass sich etwas positives in unserem Straßenbild verändert hat. (Zu sehen ist dies auch auf den vielen Bildern in diesem Postbeitrag.)

Es geht darum, dass sich Sersheim (vermutlich) dem neuen Trend angeschlossen hat, seine Grünflächen nicht mehr nur konventionell zu bepflanzen.

Konventionell, das heißt, dass es bei der Bepflanzung von kleineren Beeten, die immer wieder an verschiedenen Stellen auftauchen, auch mal auf die obligatorischen Rosen oder Teppichstrauchbepflanzung verzichtet. 

Ich persönlich bin ein großer Fan von Rosen und freue mich über die überschwengliche Blütenpracht eines jedes Strauches, egal wie er aussieht.

Doch noch viel mehr freut es mich, wenn man sich mehr und mehr darauf einlässt, einen echten Mehrwert zur Ökologie beizutragen.




Was bedeutet dies im Genaueren:

Viele Rosen stehen schon in unseren Gärten und werden dort teilweise auch schon seit Jahren oder Jahrzehnten kultiviert. Da jetzt noch, zwar andere Sorten, auf den Gemeindeflächen ebenfalls gepflanzte Rosen vorhanden sind, ergibt dies für unsere Nützlinge sozusagen eine Nahrungseinseitigkeit.

Stauden helfen dabei das Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln etc. zu erweitern bzw. um ein vielfaches zu vermehren!

Wir können also mit nur einem minimalen Aufwand für unsere Nützlinge, die wir wirklich brauchen, eine Nahrungsquellenerweiterung schaffen.

Und wie mir in den letzten Wochen vermehrt aufgefallen ist, tun dies immer mehr Gemeinden und Städte! Daher dafür ein dickes Lob.


Dennoch sind wir natürlich noch lange nicht am Ende, sondern stehen damit erst am Anfang, aber was ich damit sagen möchte ist, dass jetzt einmal der Anfang gesetzt ist.




Wie können wir noch weitergehen?

Hier gibt es natürlich noch eine Vielzahl von Ideen, z.B.:

Schulklassen und Kindergartengruppen dafür zu begeistern dürfte nicht allzu schwer sein.
Denkbar wäre auch mal eine Schul-AG zum Thema: "Wie kann meine Gemeinde oder Stadt ökologisch sinnvoller werden."

Gerade Kinder haben eine unerschöpfliche Zahl an Ideen, die sich Städte und Gemeinden zunutze machen könnten.
Auch die Begeisterung einmal mit dem Bauhof zusammen ein solches Staudenbeet anzulegen wird vermutlich bei einigen Klassenstufen vorhanden sein.

Auch für Gartenbauvereine wäre dies eine Abwechslung im Vereinsalltag. Doch leider gibt es diesen in Sersheim jetzt nicht mehr.




Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass sich auch Bewohner dafür begeistern lassen können. Das Thema: "Urban Gardening" ist auf dem Vormarsch und wird immer mehr um sich schlagen und damit die Menschen in den Bann ziehen.




Nicht nur hier in Sersheim gibt es einen weiteren Grund, der für einen vermehrten Staudenbewuchs spricht:

Gerade in einer Kulturlandschaft wie unsererm, in der die Gemeinden von Streuobstwiesen oder Weinanbau geprägt sind, ist es von Vorteil, all unseren Nützlingen weitere Nahrungsquellen zur Verfügung zu stellen. Dabei stehen gerade unsere Obstbäume und Weinreben im Fokus, denn diese profitieren von einer großen Anzahl von Bienen und Hummeln.





Daher möchte ich nocheinmal aussprechen: Ein großes Lob an Sersheim!
und auch an alle anderen Städte und Gemeinden.
Weiter so.....


Heike Konrad
 

 

Samstag, 18. Juni 2016

Lieblingspfingstrose

Gibt es die wirklich?

Ich glaube ja, denn jeder hat irgendetwas das ihm wirklich gefällt. Beim einen ist es eine ganz spezielle Sorte von Rose oder Tulpe. Beim anderen ist es halt die Pfingstrose.

Persönlich möchte ich mich jetzt nicht speziell auf eine Pfingstrose festlegen. Das war mein erster Gedanke als ich von Tatjana (vom Blog Wiesenknopfschreibselei) angefragt wurde, ob ich vielleicht gerne mitmachen möchte.

Es handelt sich hierbei um ein kleines Gemeinschaftsprojekt:
Jeder, der mitmachen möchte, schreibt etwas über seine Lieblingspfingstrose.

Doch ich kann mich gar nicht so festlegen, denn ich finde alle wirklich schön.




Allein schon der Anblick, wenn es Frühling wird und die Blätter sowie Knospen der Pfingstrose austreiben. Wo findet man eine Pflanze, die es schafft, fast kugelförmige Blütenknospen zu bilden. Ich habe oft das Gefühl, bei diesen Pflanzen sitzen am Ende der Triebe viele kleine Pingpong-Bälle. Als erstes grün verschlossen. Gehen sie irgendwann auf und werden zu einem großen Blütenball.

Ist es nicht unglaublich was die Natur schafft?

In diesen Blütenbällen sind wirklich viele einzelne Blütenblätter zu finden und es hat sich vermutlich noch kein einziger Mensch die Mühe gemacht, alle Blütenblätter zu zählen!

Dabei ist diese Pflanze gar nicht mal ein richtiger Strauch. Viele Arten der Päonien, wie sie gärtnerisch ebenfalls genannt werden, sind Stauden. Bei einigen Arten verholzen die Triebe, so dass man meinen könnte es sind Sträucher. 

Gelesen habe ich, dass es ca. 32 Arten von Päonien geben soll. Das sind dann zwar um einiges weniger als es "normale" Rosen gibt, aber dennoch schon einige. Doch wie ich die Pflanzenzüchter kenne, dürfte in den nächsten Jahren vielleicht noch die eine oder andere Art hinzukommen.



Farblich liegen die Pfingstrosen zwischen weiß und dunkelpink, auch apricot habe ich gesehen.


Kultiviert werden diese Pflanzen bereits seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar noch länger. 

Sie kommt in der "Zen-Gartenkunst" der Japaner und Chinesen genauso vor, wie in vielen Gartentraditionen hier in Europa.

Doch auch bei uns fühlt sie die Pfingstrose sehr wohl. Was man oft in den Gärten sehen kann. Bei mir wächst leider noch keine, denn ich habe einen sehr schweren Lehmboden und mit diesem muss man erstmal zurecht kommen. (Die Pfingstrose bräuchte allerdings einen durchlässigen Boden)



In China gilt die Pfingstrose als ein Symbol für Reichtum und Schönheit!

Und hier?  
Normalerweise besangen unsere Dichter alles mögliche. Auch viele Pflanzen waren darunter. Ich habe jetzt schon einiges durchgesucht, doch ein Gedicht oder ein Zitat über die Pfingstrose habe ich nicht gefunden. Hat sich denn hier noch niemand darum gekümmert? 
Dann sollte dies doch vielleicht mal jemand tun.....





So, nun möchte ich noch die anderen Damen benennen, die schon vor mir einen Blog-Beitrag geschrieben hatten:

Da waren zum einen:

Tatjana  vom Blog:  Wiesenknopfschreibselei

Hier geht es zum Beitrag:
http://wiesenknopfschreibselei.blogspot.ch/2016/05/bloggerrunde-lieblingspfingstrose.html


Elke  vom Blog:  Günstiggärtnern

Hier geht es zum Beitrag:

http://guenstiggaertnern.blogspot.ch/2016/06/die-rosen-vor-den-rosen.html


Renate vom Blog:  Genießer-Garten

Hier geht es zum Beitrag:
http://geniesser-garten.blogspot.ch/2016/06/pfingstrosen-pflanzenportrait.html



Nach mir kommt noch:

Carmen vom Blog:  Ein Schweizer Garten
Sie wird nächstes Wochenende über ihre Lieblingspfingstrose berichten.

Hier geht es zum Blog:
http://schweizergarten.blogspot.ch/2016/06/pfingstrosen-zeit.html

Dienstag, 14. Juni 2016

Zimmerpflanzen

Den meisten Menschen geht es so, dass sie sich Pflanzen für Ihre Wohnung kaufen, diese auch mit schönen Töpfen versehen und dann an die Stelle stellen, für die sie sich die Pflanze ausgesucht hatten.

Das ist auch so normal und gut so.

In den letzten Jahren, seitdem ich Feng Shui-Beraterin bin, mache ich immer wieder Beobachtungen an meinen Zimmerpflanzen, die mich jedesmal ziemlich überraschen.

Da sind dann schon einige Kuriositäten dabei.




Vor 16 Jahren bin ich in die Wohnung gezogen, in der ich noch heute lebe (aber bald raus muss, da sie verkauft werden soll). Kurz bevor ich hierher umgezogen war, schenkte mir meine Freundin eine Pflanze.
Sie war ganz klein und ihr Name war Einblatt. Hatte ich sie noch einige Monate in der alten Wohnung gezogen und dort war sie auch klein geblieben, da die Wohnung wenig Licht hatte, so ist sie hier regelrecht explodiert. 
Wurde größer und größer. Meist musste ich sie alle halbe Jahr umtopfen. Als erstes war es so, dass ich einfach nur einen größeren Topf sowie Erde kaufte. Doch die Pflanze war schnell und so musste ich nach so ca. 2 bis 3 Jahren die Pflanze aus ihrem Topf nehmen und sie auseinanderschneiden. Das geht auch bei dieser Pflanze sehr gut. Sie verzeiht einem dies. Und so wurde die Pflanze geteilt und wieder in verschiedene Töpfe eingepflanzt. Und weiter ging das Leben und der Wachstum dieser Pflanze.
Aber irgendwann nach ca. 6 Jahren war dann Schluss. Man merkte der Pflanze an, dass sie jetzt ihr Alter erreicht hatte.

Gibt es auch eine Jugend, ein mittleres Alter und ein Seniorendasein bei Pflanzen?

Vermutlich sind Pflanzen genauso wie wir Menschen und Tiere gestrickt.


Doch nicht nur solche Dinge habe ich entdeckt.

Ich hatte einen Drachenbaum. Die die immer ihre Blätter so schön hängen haben. Diesen hatte ich ebenfalls ca. 2 Jahre kultiviert und dann habe ich einen Fehler begangen.
Meinen Fernseher habe ich in ihre Nähe gestellt. Oder anders ausgedrückt. Ich habe mir einen Flachbildschirmfernseher zugelegt, diesen in ihre Nähe gestellt und kurze Zeit später lagen alle Blätter am Boden. Ich konnte die Blätter zählen, die jeden Tag fielen.
Ich hatte auch noch Rettungsmaßnahmen ergriffen, doch die halfen nichts mehr.

Also kann ich hierzu nur eines sagen: Auch unsere Pflanzen reagieren auf elektrische Geräte empfindlich. Sie sind meist strahlenflüchter.

 
der Benjamini mit der fuchsiafarbenen Blüte im Topf hat sich wieder erholt


Letztes Jahr hatte ein rundblättriger Benjamini von mir, extrem Blätter verloren. 
Doch auch ihn wollte ich nicht aufgeben. 
Und dieses Mal habe ich mit ihm gesprochen.
Übrigens zum ersten Male habe ich mit einer Pflanze geredet.

Ich habe ihr gesagt, dass ich sie jetzt runterschneiden würde, damit sie gesunden kann.
"Ich möchte Dich nicht aufgeben."
Mittlerweile hat sie wieder insgesamt 58 Blätter. Es sieht zwar gar nicht so viel aus, ist es aber, wenn man genau nachzählt. Und ich bin stolz auf sie.

 
Lucky-Bamboo-Stäbe zum Wurzelentwickeln und Blätter treiben geteilt



Genauso geht es mir mit meinem Lucky-Bamboo-Projekt.
Von dieser Pflanze habe ich mittlerweile einige, ok gut ziemlich viele!!

Jetzt hatte ich ein Projekt gestartet. Wie entwickeln sich diese Pflanzen, wenn ich sie teile. D.h. ich schneide sie mit einer Gartenschere in der Mitte durch. 

Ich habe sie ins Wasser gestellt. Und hier in "Blaue Glasvasen". Um die Wurzelbildung anzuregen, aber ich rege offensichtlich nicht nur das Wurzelwachstum am, sondern die einzelnen Stäbe treiben auch neue Blätter aus, was mich richtig stolz macht und mir richtig gut gefällt.
Natürlich wollte ich meinen Pflanzen nicht weh tun, sondern ich wollte sehen, was sie tun, wenn dies passiert. Ist dies vielleicht auch ganz normal für Pflanzen?
Ich glaube ja, denn dass etwas in der freien Natur abreißt kommt auch mal vor, dann treibt man einfach neu aus.

 
Unsere Zimmerpflanzen sind also Lebewesen, die ganz genau wissen, was sie tun und wir sollten lernen mit ihnen richtig umzugehen!