Montag, 15. August 2016

Männer und der Supermarkt!!

Eigentlich und auch uneigentlich gehe ich ganz gerne einkaufen. Auch wenn es manchmal stressig ist oder ich keine Lust dazu habe.

Aber gerade dann, wenn es mich mal wirklich nervt, dann sind dort die Dinge, die einen wieder mal zum Lachen bringen.

Die jungen Männer, so ab ca. 25 Jahren, bis so ca. 45 Jahre, sind mittlerweile so gut erzogen, dass sie ohne groß sich aufzuregen, einkaufen gehen. Auch die Herren, die noch über 50 sind, tun das. Und in diesem Alter ist es auch so, dass sie die Dinge, die man schon immer gekauft hat, auch mitbringen. 
Zudem kann man sie auf die Suche nach: Hefe, den Labello,  etc. schicken. Bei Bedarf bringen sie auch schon mal Damenhygieneprodukte mit nach Hause.

Interessant und beobachtungswert wird es erst dann, sobald Mann die 60+  erreicht hat. Dann kann man teilweise viel sehen oder erleben.



Hat Mann erstmal seinen Kombi(?) in die Parklücke gepresst (rechts und links freie Stellplätze). Dann steigt er aus und schaut sich erst einmal um, auf der Jagd nach einem freien Einkaufswagen. 
Schwenkt lässig sein Männerhandtäschen (manche, nicht alle) und pfrimmelt den Einkaufschip dort raus. Mittlerweile ist auch seine Angetraute aus dem Auto geklettert und hat ihrem Göttergatten noch einige Dinge mitgeteilt. 
Von der Ferne (und auch der Nähe) sieht man, dass Mann mal wieder die Deutsche Sommerkleidung des Mannes angelegt hat:  Kurze Hosen, Sandalen und weiße Socken.

Im Supermarkt angekommen ist es Gesetz, dass er den Wagen schiebt. Frau läd lediglich den Wagen voll. D.h. sie läuft im Zick-Zack-Kurs durch die Gänge während er gemächlich links und rechts schauend geradeaus läuft.

Für viele Männer ist es offentsichtlich so, dass es in Supermärkten irgendwelche Heinzelmännchen gibt, die jede(?) Woche den gesamten Supermarkt umräumen. Normal findet dies aber nur so ca. alle 3 Jahre statt. D.h. für sie, dass sie nicht immer alles auf Anhieb finden.

Hinter ihm herlaufen muss man nicht wirklich, denn man läuft ihm sowieso fast in jedem Gang über den Weg.



Wenn er dann mal den Mund aufmacht, dann hat Frau auch den Spaß, den sie normal nie haben wollte (also in meinem Alter (40)).

Mann steht im Gang mit den Marmeladen/Konfitüren. (Was ist nochmal der Unterschied zwischen Marmelade und Konfitüre?)
Also Mann steht da und sucht nach einer neuen Sorte, da er ja nicht jede Woche die gleiche morgens zum Frühstück haben möchte. Allerdings ruft er seiner Frau hinterher:
"Welche ist nochmal die ohne Stückchen drin?"
Frau kommt, kurzer Blick in die Regale, schnapp und da liegt die neue Sorte schon im Wagen drin.

Nächste Station:
Käse:
"Fräulein, welcher Käse ist der, der nicht so stinkt?"
Wäre auch in Ordnung die Frage, wenn sie vor der Käsetheke stattgefunden hätte. Er stand aber vor dem Kühlregal!

Wieder anderer Gang. Diesmal der in dem man die verschiedenen Nahrungsergänzungsmittel finden kann. Frau sucht nach irgendwas. Mann geht vorbei und sagt: "Iiiiiich  bin noch fit!"



Wo man Männer getrost alleine Einkaufen lassen kann ist in lediglich einem Gang. Und zwar in dem, in dem man die Schokoladentafeln finden kann. Hier findet Mann sich sofort und ohne Probleme zurecht!!!
Und hier bekommt er auch seinen "hamsteranfall". Also er kauft mehr, als er bis nächste Woche essen kann. !!ABER!! Mann muss vorsorgen, denn nächste Woche könnte es ja sein, dass es seine Lieblingsmarke und seine Lieblingssorte nicht gibt. 
ODER sie irgendein Heinelmännchen irgendwo anders hingeräumt hat.

Es gibt allerdings auch jene Männer, die sich für alle Schokoladentafeln interessieren und immer mal wieder auch andere Sorten oder Marken ausprobieren. Je nachdem wie sie gerade gelaunt sind. Oder sie sind auf den Trichter gekommen, weil irgendeiner der Nachkommen ihm mal eine geschenkt hatte.


Interessant wird es, wenn Mann in die Region "Getränke" kommt:
Hier muss natürlich irgendetwas anti-alkoholisches dabei sein, denn die Enkel kommen auch sehr oft und da muss dann was da sein. Ansonsten wird Cola oder Wasser mitgenommen.

Bier geht meist nur eine Marke und die kauft er schon seit jeher.



Beim Wein wird es noch interssanter. Allerdings sollte man sich da auf eine bestimmte Uhrzeit beschränken (also das mit dem Mitmenschenbeobachten). Wenn der Laden voll ist und auch die Enkel mit von der Partie sind. Dann ist es teilweise echt lustig:

Enkel gerade aus der 1. Klasse entlassen worden und muss nun üben, damit er nicht wieder alles vergisst bis zum Beginn der 2. Klasse.
Also beginnt er die Etiketten vorzulesen:

"G-R-AU-BUR-G-U-N-DER"
Opa, was ist das?

"TRO-CK-EN" Opi ,warum steht da Tro-cken drauf, wenn doch der Wein nass ist?"
Tja, warum wohl? Könnte hier jetzt meinen Sarkasmus laufen lassen. Ist aber besser, wenn ich das unterlasse!

"WÜR-TTEM-BE-RG"  Opa, wo ist das?

"2-0-1-5"  Opa, warum stehen da Zahlen drauf? Ist so viel auch drin?


Auch ist es interessant, wenn Mann einen bestimmten Wein sucht, den er doch erst letzten Monat gekauft hat und der Vetter Hermann diesen jetzt auch möchte. Schon wieder die Heinzelmännchen!
Aber seine Frau hat alles im Griff. Sie ist einfach nur um das Regal herumgelaufen, denn er stand schon letzten Monat auf der anderen Seite!



Zum Schluss nur noch das Bezahlen und einladen ins Auto. Geht normalerweise auch recht zügig von statten ohne groß sich nochmals darüber auszulassen.

Mittlerweile habe auch ich meine Einkäufe getätigt und bezahlt. Meine Sachen sind in meinem Korb im Kofferraum verstaut und der Wagen ist wieder zurückgebracht.

Jetzt muss ich nur noch ausparken und nach Hause fahren. Aber erst mal kurbelt sich der Herr aus seinem Stellplatz raus. Bis dahin vergeht ein wenig....


Gott sei Dank sind nicht alle Männer so!


Allerdings habe ich von meiner Mutter auch schon so einige Dinge über meinen Vater gehört. Vor allen Dingen wenn Dinge gekauft werden, die immer gekauft werden (Die Rama z.B.). Da kann es dann sein, dass er doch mal zu einer anderen greift! Warum auch immer?


 

Samstag, 13. August 2016

Regenwasser

Wer hat schon dieses Jahr nicht darüber gestöhnt?

Der Frühling und der Sommer, den wir uns gewünscht hatten, ist leider vielleicht doch ausgeblieben!?

Auf jeden Fall war es dieses Jahr ziemlich nass hier in Baden-Württemberg. Und nicht nur hier, sondern auch im übrigen Bundesgebiet. Vermutlich kann ich diesen Regenkreis noch weiter ausdehnen auf ganz Europa.

Leider hat es dieses Jahr auch viele Menschen ganz überraschend mit einer sehr sehr sehr großen Menge an Regen getroffen. Ich spreche von den vielen Menschen, die zusehen mussten, wie ihre Lebensgrundlage teilweise oder ganz zerstört worden ist.

Wenn das Shui (Wasser) zu viel wird, dann wird es reißerisch und zerstörend.

Doch was kann man dagegen tun?

Nach meiner Meinung nicht viel, denn Wasser ist das einzige Element das man nicht aufhalten kann.

In der freien Natur können wir wenig ausrichten. Wenn oben am Hang das Wasser auftrifft und den Boden löst, dann rutscht leider alles ins Tal. 
Alles was sich dann diesem Erd-Wasser-Gemisch in den Weg stellt, wird mitgerissen. Gesehen haben wir dies dieses Jahr wieder. Unter anderem in Braunsbach. 




Eine Kleinigkeit können wir vermutlich tun:

Ich bin überzeugt, wenn wir in den Städten und Gemeinden vermehrt begrünte Dächer zulassen und fördern, dass wir dann, wenn ein Starkregen kommt, eine kleine Chance haben.
Denn die begrünten Dächer halten das Wasser zurück. Meist so lange bis es aufhört zu regnen. (Bei normalen Regentagen) Bei Starkregen wird auch da irgendwann das begrünte Dach gesättigt sein und den Regen abgeben. Dennoch wird die größere Menge erst später ins Abwassersystem der Straßen abgegeben. 

Ein weiterer Pluspunkt für ein begrüntes Dach ist die Haltedauer. Man kann ungefähr sagen, dass es ca. 4x solange hält, wie ein konventionell gedecktes Dach.


Aber noch eine Kleinigkeit können wir tun:

Viele Menschen gehen dazu über, dass ihre Gärten nicht mehr so natürlich gehalten werden, wie das früher üblich war. Als Ausrede dient dazu meist, dass nicht so viel Zeit vorhanden ist. Und meist muss der Garten auch aussehen wie geschleckt. Wenn wir aber auf den Gartenwegen, Terrassen und Autostellplätzen: Sickersteine verwenden, die sofort das Wasser ins Erdreich ableiten und in den Gärten vermehrt Stauden und andere Pflanzen einsetzen (und zusätzlich das Erdreich locker halten), dann können wir auch in unseren Gärten das Wasser zum Versickern bewegen. Denn wenn dieses Wasser auch noch in die Kanalisation abfließt, dann darf man sich nicht wundern, wenn dieses überläuft.

Aber natürlich gibt es auch hier Schwachpunkte. Denn ein Starkregen kann zu einer Wasserübersättigung der Gartenwiesen führen. Dann steht auch dort das Wasser und läuft irgendwohin ab.



Also wie Sie sehen, ist dieses Thema ein unerschöpfliches. Wir könnten vermutlich Tage, wenn nicht Wochen, darüber diskuttieren und hätten dann immer noch kein Endergebnis.



Ein Ministerium von Baden-Württemberg hat sich ebenfalls darüber Gedanken gemacht.
Und jetzt wurde ein Leitfaden herausgegeben. (Gestern zu sehen in den Nachrichten)


Beim  

Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
  
kann jetzt dieser Leitfaden heruntergeladen werden.
Hier der Link dazu:
https://um.baden-wuerttemberg.de/de/presse-service/publikation/did/leitfaden-naturvertraegliche-regenwasserbewirtschaftung/


Ich werde mir diesen auch noch genauer durchlesen.....
 

Sonntag, 31. Juli 2016

Ausflug: Rothenburg o. d. Tauber / Lotos-Garten

Irgendwie hat es sich schon bei eingebürgert, dass ich einmal im Jahr nach Rothenburg ob der Tauber muss. 
Ob es die verschiedenen Kulturen sind, die dort die Stadt besuchen oder einfach das ganze Flair der Stadt? Ich weiß es nicht.

Dieses Jahr hat es mich wieder als erstes in den Lotos-Garten der Firma: Leyk-Lichthäuser gezogen. Dort kann man den Garten besichtigen, im Garten essen oder etwas trinken, Fotos vom Garten machen oder einfach die Lichthäuser und andere Deko-Objekte kaufen. Natürlich kann man auch eine Führung durch die Manufaktur machen.

Ich hatte wieder Fotos gemacht und mir gefällt der Garten in seiner Aufteilung wirklich gut. Das einzige das störte war, das Wasser in den Teichen. Da waren zuviele Algen darin. Auch die Bewässerung der einzelnen Sträucher liegt zu offensichtlich da. Ein wenig mehr kaschieren und dann ist der Garten perfekt. Oder gibt es überhaupt einen perfekten Garten?



Um es mal aus der Feng Shui-Sicht zu sagen: 
Es gehört zu einem Japanischen oder Feng Shui-Garten (chinesisch) sauberes Wasser. Da dies essentiell für die Wirkung des Gesamtgartens ist. 
Sauberes Wasser steht für eine positive Energie des Wassers.
Schmutziges für eine negative.

Daher wenn Ihr mal diesen Garten besuchen wollt:

hier gibt es nähere Auskünfte:   www.lotos-garten.de




Natürlich kann ich dann nicht einfach wieder nach Hause fahren, wenn ich erst mal 2 Stunden nach Rothenburg gefahren bin. Nein, dann muss ich noch in die Stadtmitte. Also in die Altstadt.

Diese ist ja wirklich schön angelegt. Das Kopfsteinpflaster ist vermutlich auch noch ziemlich alt. Und die Häuser sehen sowieso schon älter aus. Manchmal sind die Häuser so schmal, dass sie nur 4m in der Breite haben. Aber irgendwie interessant.

In Rothenburg ob der Tauber findet sich natürlich noch einiges mehr. Egal ob es der Weihnachtsladen von Käthe Wohlfahrt ist oder das Kriminalmuseum oder oder oder.....




Diesmal war ich in beidem drin.

Ich weiß nicht, ob Ihr Euch da draussen vorstellen könnt, was es heißt mitten oder Ende Juli in einen Weihnachtsladen zu gehen und dort einen ca. 5m hohen Weihnachtsbaum zu sehen?
Ein anderer Gast hat doch tatsächlich eine Verkäuferin gefragt, ob sie auch noch Weihnachten feiern würde. Es ist schon komisch. Für mich ist die Weihnachtszeit eine magische Zeit und ich möchte sie gar nicht das ganze Jahr über haben. Sie symbolisiert für mich das Ende des Jahres bevor wieder etwas neues beginnt.
Also ich könnte wohl nicht das ganze Jahr über in so einem Laden arbeiten, aber dennoch feiern auch die Mitarbeiterinnen dort noch Weihnachten.
Und es ist schon der Hammer was man dort als Deko so alles zu sehen bekommt. Und natürlich ist das meiste auch teuer!!

Im Kriminalmuseum war ich am Donnerstag nach so ca. 20 Jahren mal wieder drin. Schon interessant wie die Menschen damals so Recht gesprochen haben und dann auch ausgeführt haben. Also wer es besuchen möchte: Empfehlenswert!


Und natürlich kam ich auch nicht an den berühmten Rothenburger Schneeballen vorbei. Sind sie doch eine echte Leckerei!
Wie Ihr wisst nicht was das ist?
Dann sollet Ihr Euch mal nach Rothenburg ob der Tauber begeben. Aber natürlich kann man sich diese auch per Internet nach Hause bestellen. Gibt es doch verschiedene Bäckereien, die sich darauf spezialisiert haben.



So also ich kann Euch nur sagen:  Auf nach Rothenburg ob der Tauber....

 

Donnerstag, 21. Juli 2016

Ausflug: LGS Öhringen 20106

So, da bin ich wieder.
Ich hatte einige Wochen pausiert, da ich viel zu viel in meinem Gehirn spazieren getragen hatte.
Jetzt seit Beginn dieser Woche habe ich Urlaub und kann runterfahren und entspannen.
Die letzten 2 Wochen davor, war einfach zu viel zu tun. Hauptsächlich meine Bedienungsanleitungen mussten fertig gemacht und immer wieder korrigiert werden.

So, jetzt aber zum neuen Thema:

Natürlich hatte ich gleich an meinem ersten Urlaubstag einen Ausflug unternommen.
Ich bin dieses Jahr noch nicht dazu gekommen zur Landesgartenschau nach Öhringen zu fahren. Das habe ich am Montag nachgeholt.

Es war das ideale Wetter. Nicht zu heiß und nicht zu kalt. Immer mal wieder ein Lüftchen und immer wieder Sonnenschein. Die Wolken schickten zudem immer mal wieder Schatten, was gut getan hat.


Doch einige Dinge muss ich Euch jetzt erzählen:

Ich weiß nicht, wie es Euch da draußen geht, sobald Ihr die Landesgartenschau oder in BW noch die Grünprojekte besichtigt.

Es gibt immer einen Teil, der wirklich wunderschön angelegt ist, in dem man sich total wohlfühlt und gar nicht mehr weg möchte. Und es gibt einen Teil, da frage ich mich, warum hat man das so angelegt und hätte man hier nicht noch mehr machen können.

Der Teil der wirklich richtig schön ist, nennt sich Hofgarten. Er ist direkt an der Innenstadt gelegen und besitzt richtig tolle alte Bäume. Sie sind groß gewachsen und geben einen schönen Rahmen für diesen Park. Im Untergeschoss, also das was man anfassen kann, sind Stauden- bzw. Sommerflorbeete entstanden. Die vermutlich auch Jahreszeitenwechselnd bepflanzt werden. Sie sind nicht zu klein geraten, sondern haben eine gute Größe.

Die Farben sind aufeinander abgestimmt, aber es ist nie die gleiche Farbe, sondern die Planer haben sich aller Farben bedient. Was mir sehr gut gefallen hat.
Zudem sind in diesem Gartenteil viele Kunstwerke ausgestellt, die aus der Sammlung Würth stammen. Diese Kunstwerke sind, wie ich finde, optimal in den Gartenraum integriert worden. Sie ergänzen sie, sind aber nicht zu aufdringlich.




Hat man diesen Hofgarten-Teil hinter sich gelassen, dann geht man durch den Bereich: "Cappelrain". Dieser ist einige hundert Meter lang und führt am kleinen Fluss Ohrn entlang.
Während ich an der Ohrn entlang gegangen bin, fiel es mir schon sehr deutlich auf, dass es kaum Sitzgelegenheiten gibt. Das hat auch viele andere Besucher beschäftigt, wie ich immer wieder mitbekommen hatte. Am Cappelrain gibt es ein kleines Wäldchen. Dort hätten gerne die Besucher und auch ich, ein wenig Pause gemacht. Doch auf den Boden sitzen das wollte keiner. 

Wenn man dann den Cappelrain hinter sich hat, dann ist man in der Cappelaue angelangt. Hier war es erstmal so, dass ich mich orientieren musste, denn es war erst mal freie Wiesenfläche, die einfach am Montag nur grün war ohne Blütenbewuchs. Vermutlich ist sie erst abgemäht worden. Auf der Seite der Ohrn, an der ich ankam, war es irgendwie leer. Der Bauerngarten war schön angelegt und die anderen Dinge ebenfalls. Aber es war halt irgendwie groß und wirkte leer. Als ich dann auf die andere Seite des Flüsschens ging, waren dort die "Sparkassen"-Bühne und die Schaugärten der Landschaftsgärtner. Alles in allem schön. Hat mich aber nicht vom Hocker gerissen.




Dann ging es noch in den letzten Gartenschauteil mit Namen Hofgut. Um dorthin zu gelangen, musste man erstmal über eine wacklige Brücke gehen, die von einem Gerüstbauer installiert worden ist. Man kommt zwar auch mit dem Rollstuhl und dem Kinderwagen drüber, aber für Menschen mit Höhenangst ist diese Brücke schon eine große Prüfung. Mir ging es jedenfalls so. Ich war froh, als ich drüber war. 
Im Bereich Hofgut, gab es wie bei jeder Gartenschau, auch einen Teil, bei dem die Garbgestaltung eine Rolle spielt bzw. wie man denn ein Grab gestalten könnte. Hier war auch ein Handwerker-, Natur- und Gartenmarkt untergebracht. Zudem konnte man einen Dahliengarten und Rosenterrassen besichtigen.
In den Bäumen hingen hier noch einige Hängesessel, die von den Besuchern gerne ausprobiert wurden. Auch ich saß so ca. eine halbe Stunde in einem und schaukelte gemühtlich.

Doch eines muss ich sagen, zurücklaufen wollte ich bei dieser Wärme dann nicht mehr und so benutzte ich den Shuttlebus, der mich innerhalb kurzer Zeit wieder in die Innenstadt brachte.

In der Stadtmitte selbst habe ich in einem Eiscafe noch ein Eis gegessen bevor ich mich nochmals für so ca. 30 bis 40 Minuten in eine Metallliege gelegt hatte, die im Hofgarten-Park stand.


Ich habe viele Gespräche mitbekommen und muss leider sagen, dass nicht alle so begeistert waren. Die meisten bemängelten die wenigen Sitzgelegenheiten innerhalb der ganzen Gartenschau. Dann waren die Eisstände nicht geöffnet, obwohl es sehr warm wurde im Verlaufe des Nachmittags.




So was will ich damit noch sagen?:

Wer zur Gartenschau geht, sollte auf jeden Fall Geld dabei haben. Die Parkgebühren belaufen sich auf 3€ Tagesgebühr. Der Eintritt geht für einen Erwachsenen mit 16,50€ ins Geld und für das Mittagessen muss man fast genauso viel rechnen. 
Für jemanden der sparen muss, ist die Gartenschau nichts.

Ich persönlich habe die Dauerkarte vom Blühenden Barock und hatte dadurch das Gutscheinheft des Blüba´s. D.h. dass da drin ein Gutschein für eine Ermäßigung von 2€ auf den Eintrittspreis der LGS war. Diesen habe ich auch genutzt.


Natürlich habe ich jetzt nicht alles erklärt, würde diesen Beitrag auch sprengen. Dennoch sind alle Gartenschauen sehenswert, wobei ich ganz persönlich finde, dass sie sich immer wieder ähneln.

Donnerstag, 30. Juni 2016

Haus- oder Wohnungssuche

Heute muss ich einmal etwas in eigener Sache hier posten:


Mein Vermieter möchte die Wohnung in der ich lebe verkaufen, da sie mir aber zu klein ist, suche ich jetzt eine andere.

Vielleicht kennt von Euch da draussen jemand, der eine Wohnung zu vermieten hat und es wäre nett von Euch, meine Kontaktdaten an diesen Jemand weiterzuleiten.


Dafür schon mal:

Herzlichen Dank
Heike Konrad
 


Meine E-Mail-Adresse ist wie folgt:


indigoweg@web.de


 gartenengel - Heike Konrad


 

Montag, 27. Juni 2016

Lob an meine Heimatgemeinde

Es hört sich vielleicht gerade komisch an, aber heute möchte ich meine Heimatgemeinde Sersheim einmal loben.




Warum?

Das ist ganz einfach:


In diesem Jahr bzw. in den letzten Wochen fällt es mir immer mehr auf, dass sich etwas positives in unserem Straßenbild verändert hat. (Zu sehen ist dies auch auf den vielen Bildern in diesem Postbeitrag.)

Es geht darum, dass sich Sersheim (vermutlich) dem neuen Trend angeschlossen hat, seine Grünflächen nicht mehr nur konventionell zu bepflanzen.

Konventionell, das heißt, dass es bei der Bepflanzung von kleineren Beeten, die immer wieder an verschiedenen Stellen auftauchen, auch mal auf die obligatorischen Rosen oder Teppichstrauchbepflanzung verzichtet. 

Ich persönlich bin ein großer Fan von Rosen und freue mich über die überschwengliche Blütenpracht eines jedes Strauches, egal wie er aussieht.

Doch noch viel mehr freut es mich, wenn man sich mehr und mehr darauf einlässt, einen echten Mehrwert zur Ökologie beizutragen.




Was bedeutet dies im Genaueren:

Viele Rosen stehen schon in unseren Gärten und werden dort teilweise auch schon seit Jahren oder Jahrzehnten kultiviert. Da jetzt noch, zwar andere Sorten, auf den Gemeindeflächen ebenfalls gepflanzte Rosen vorhanden sind, ergibt dies für unsere Nützlinge sozusagen eine Nahrungseinseitigkeit.

Stauden helfen dabei das Nahrungsangebot für Bienen, Hummeln etc. zu erweitern bzw. um ein vielfaches zu vermehren!

Wir können also mit nur einem minimalen Aufwand für unsere Nützlinge, die wir wirklich brauchen, eine Nahrungsquellenerweiterung schaffen.

Und wie mir in den letzten Wochen vermehrt aufgefallen ist, tun dies immer mehr Gemeinden und Städte! Daher dafür ein dickes Lob.


Dennoch sind wir natürlich noch lange nicht am Ende, sondern stehen damit erst am Anfang, aber was ich damit sagen möchte ist, dass jetzt einmal der Anfang gesetzt ist.




Wie können wir noch weitergehen?

Hier gibt es natürlich noch eine Vielzahl von Ideen, z.B.:

Schulklassen und Kindergartengruppen dafür zu begeistern dürfte nicht allzu schwer sein.
Denkbar wäre auch mal eine Schul-AG zum Thema: "Wie kann meine Gemeinde oder Stadt ökologisch sinnvoller werden."

Gerade Kinder haben eine unerschöpfliche Zahl an Ideen, die sich Städte und Gemeinden zunutze machen könnten.
Auch die Begeisterung einmal mit dem Bauhof zusammen ein solches Staudenbeet anzulegen wird vermutlich bei einigen Klassenstufen vorhanden sein.

Auch für Gartenbauvereine wäre dies eine Abwechslung im Vereinsalltag. Doch leider gibt es diesen in Sersheim jetzt nicht mehr.




Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass sich auch Bewohner dafür begeistern lassen können. Das Thema: "Urban Gardening" ist auf dem Vormarsch und wird immer mehr um sich schlagen und damit die Menschen in den Bann ziehen.




Nicht nur hier in Sersheim gibt es einen weiteren Grund, der für einen vermehrten Staudenbewuchs spricht:

Gerade in einer Kulturlandschaft wie unsererm, in der die Gemeinden von Streuobstwiesen oder Weinanbau geprägt sind, ist es von Vorteil, all unseren Nützlingen weitere Nahrungsquellen zur Verfügung zu stellen. Dabei stehen gerade unsere Obstbäume und Weinreben im Fokus, denn diese profitieren von einer großen Anzahl von Bienen und Hummeln.





Daher möchte ich nocheinmal aussprechen: Ein großes Lob an Sersheim!
und auch an alle anderen Städte und Gemeinden.
Weiter so.....


Heike Konrad
 

 

Samstag, 18. Juni 2016

Lieblingspfingstrose

Gibt es die wirklich?

Ich glaube ja, denn jeder hat irgendetwas das ihm wirklich gefällt. Beim einen ist es eine ganz spezielle Sorte von Rose oder Tulpe. Beim anderen ist es halt die Pfingstrose.

Persönlich möchte ich mich jetzt nicht speziell auf eine Pfingstrose festlegen. Das war mein erster Gedanke als ich von Tatjana (vom Blog Wiesenknopfschreibselei) angefragt wurde, ob ich vielleicht gerne mitmachen möchte.

Es handelt sich hierbei um ein kleines Gemeinschaftsprojekt:
Jeder, der mitmachen möchte, schreibt etwas über seine Lieblingspfingstrose.

Doch ich kann mich gar nicht so festlegen, denn ich finde alle wirklich schön.




Allein schon der Anblick, wenn es Frühling wird und die Blätter sowie Knospen der Pfingstrose austreiben. Wo findet man eine Pflanze, die es schafft, fast kugelförmige Blütenknospen zu bilden. Ich habe oft das Gefühl, bei diesen Pflanzen sitzen am Ende der Triebe viele kleine Pingpong-Bälle. Als erstes grün verschlossen. Gehen sie irgendwann auf und werden zu einem großen Blütenball.

Ist es nicht unglaublich was die Natur schafft?

In diesen Blütenbällen sind wirklich viele einzelne Blütenblätter zu finden und es hat sich vermutlich noch kein einziger Mensch die Mühe gemacht, alle Blütenblätter zu zählen!

Dabei ist diese Pflanze gar nicht mal ein richtiger Strauch. Viele Arten der Päonien, wie sie gärtnerisch ebenfalls genannt werden, sind Stauden. Bei einigen Arten verholzen die Triebe, so dass man meinen könnte es sind Sträucher. 

Gelesen habe ich, dass es ca. 32 Arten von Päonien geben soll. Das sind dann zwar um einiges weniger als es "normale" Rosen gibt, aber dennoch schon einige. Doch wie ich die Pflanzenzüchter kenne, dürfte in den nächsten Jahren vielleicht noch die eine oder andere Art hinzukommen.



Farblich liegen die Pfingstrosen zwischen weiß und dunkelpink, auch apricot habe ich gesehen.


Kultiviert werden diese Pflanzen bereits seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar noch länger. 

Sie kommt in der "Zen-Gartenkunst" der Japaner und Chinesen genauso vor, wie in vielen Gartentraditionen hier in Europa.

Doch auch bei uns fühlt sie die Pfingstrose sehr wohl. Was man oft in den Gärten sehen kann. Bei mir wächst leider noch keine, denn ich habe einen sehr schweren Lehmboden und mit diesem muss man erstmal zurecht kommen. (Die Pfingstrose bräuchte allerdings einen durchlässigen Boden)



In China gilt die Pfingstrose als ein Symbol für Reichtum und Schönheit!

Und hier?  
Normalerweise besangen unsere Dichter alles mögliche. Auch viele Pflanzen waren darunter. Ich habe jetzt schon einiges durchgesucht, doch ein Gedicht oder ein Zitat über die Pfingstrose habe ich nicht gefunden. Hat sich denn hier noch niemand darum gekümmert? 
Dann sollte dies doch vielleicht mal jemand tun.....





So, nun möchte ich noch die anderen Damen benennen, die schon vor mir einen Blog-Beitrag geschrieben hatten:

Da waren zum einen:

Tatjana  vom Blog:  Wiesenknopfschreibselei

Hier geht es zum Beitrag:
http://wiesenknopfschreibselei.blogspot.ch/2016/05/bloggerrunde-lieblingspfingstrose.html


Elke  vom Blog:  Günstiggärtnern

Hier geht es zum Beitrag:

http://guenstiggaertnern.blogspot.ch/2016/06/die-rosen-vor-den-rosen.html


Renate vom Blog:  Genießer-Garten

Hier geht es zum Beitrag:
http://geniesser-garten.blogspot.ch/2016/06/pfingstrosen-pflanzenportrait.html



Nach mir kommt noch:

Carmen vom Blog:  Ein Schweizer Garten
Sie wird nächstes Wochenende über ihre Lieblingspfingstrose berichten.

Hier geht es zum Blog:
http://schweizergarten.blogspot.ch/2016/06/pfingstrosen-zeit.html